Hitman: Absolution – Die Schwierigkeit, den Spielern zu zeigen, dass man wählen kann

Artikel von 06.11.2012 um 12:34 Uhr

In einem Interview äußerten sich die Entwickler von Hitman: Absolution über die Schwierigkeit, den Spielern zu zeigen, dass sie die Wahl haben. So sagen die Jungs von I/O Interactive, dass es schwierig ist, eine Balance zwischen der Spielwelt und den entsprechenden Freiheiten zu schaffen.

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Zitat:

Es ist ein Hin und Her zwischen dem Leveldesign, dem gesamten Gamedesign und der Technik bis wir denken, dass wir eine Balance haben, die die Spieler auch auf einem interessanten Weg bewältigen können und nicht nur stur die Gegner ausmerzen müssen. Denn es gibt ein Zwischenspiel zwischen Spieler und Spiel, sodass man am Ende nicht nur einen Mörderhammer schwingt.

Es ist ein wenig schwierig, die Spieler darin zu lehren, dass dies der Gedanke ist, den das Spiel bietet, denn Spieler sind es gewöhnt, Spiele zu spielen, die einem genau einen Lösungsweg liefern und wenn man dabei vom Weg abkommt, so gibt es nichts, was euch erwartet. Es ist so, als hättet ihr nur die Erfahrung und nichts weiter. Und aus dem Grund möchten wir den Spielern sagen: "Nein, nein, nein! Ihr entscheidet selbst!". Wenn ihr irgendwo hineingehen wollt oder wenn ihr entscheiden wollt, ob ihr jemanden tötet oder nicht, ändert ihr damit den Lauf des Spiels und wie es sich spielen lässt – Sofern ihr versteht, dass ihr die Wahl habt.

Was denkt ihr über die Entscheidungsfreiheit in Spielen? Findet ihr sie bislang in verschiedenen Titeln gut umgesetzt? Ist sie euch wichtig oder könntet ihr auch darauf verzichten?

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Hitman: Absolution erscheint am 20. November 2012.