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Lost Planet 3 – Review

Informationen gepostet von thomary | Mittwoch 04. September 2013 um 18:09 Uhr

2006 schickte uns Capcom mit Lost Planet: Extreme Condition erstmals in einen Überlebenskampf auf einen fernen Eisplaneten, der von den Akriden, einer fürchterlichen Art von Aliens, die Spinnenwesen gleichen, beherrscht wird. Der Planet heißt E.D.N. III, und nachdem wir ihn in Lost Planet 2 als Wüsten- und Dschungelreich erlebt haben, sehen wir ihn in Lost Planet 3 erneut von einer Eiszeit befallen. Er gilt als eine der letzten Hoffnungen der Menschheit, die auf der Suche nach neuen Energiequellen ist, doch bald entdeckt ihr, dass noch viel mehr dort lauert.

Die Zukunft der Menschheit

In Lost Planet 3 schlüpft ihr in die Rolle von Jim Peyton, der abgesehen davon, dass er frappierende Ähnlichkeit mit Nicolas Cage aufweist, Teil eines Forschungsteams ist, das auf den Planeten E.D.N. III geschickt wird, um sich dort die mächtige T-Energie zu Nutze zu machen. Diese durchfließt den ganzen Planeten und schenkt auch den Akriden das Leben, die E.D.N. III bevölkern. Sie sind spinnenartige Aliens, die den Besuchern jedoch alles andere als freundlich gesinnt sind. Peyton arbeitet für das Unternehmen Neo-Venus Construction (NEVEC), das auf lange Sicht den Planeten bewohnbar machen will.
Lost_Planet_3_EDNDie komplette Geschichte wird ab Peytons Ankunft auf dem Planeten als eine Rückblende erzählt, denn das Spiel startet, als sich der mittlerweile 82-jährige Peyton in Gefahr befindet und seine Enkelin Diana versucht, ihn zu befreien. Jim erzählt dann seine Geschichte, die von Hoffnung und Verrat geprägt ist und zeigt, dass die NEVEC nicht jenes fürsorgliche Unternehmen ist, als das es sich gegenüber den Mitarbeitern und der Menschheit darstellt.
Bereits bei der Ankunft Peytons wird klar, dass E.D.N. III eine sehr unwirtliche Gegend ist: Die Umgebung wird immer wieder von schweren Stürmen heimgesucht. Zu allem Überfluss wird Jim direkt bei der Landung von den “Akriden” besucht und sieht, welch tödliche Gefahr sie darstellen. Ansonsten scheint sein Auftrag jedoch einer zu sein, der finanziell Jim und seiner Familie eine gute Altersvorsorge bietet, doch es ist ebenfalls klar: Wer zu lange auf E.D.N. III ist, läuft Gefahr, verrückt zu werden.
Tatsächlich scheint das schneller zu gehen, als erwartet: Auf der Coronis, der Basis der NEVEC, geschehen merkwürdige Dinge, und obwohl alles recht geordnet zu verlaufen scheint und jeder Mitarbeiter regelmäßig Tests unterzogen wird, wird Jim während seiner Aufträge Zeuge davon, wie an den Einrichtungen der NEVEC manipuliert wird. Doch er kommt noch viel mehr Geheimnissen der Organisation auf den Grund, die zeigen, dass diese bei Weitem nicht so wohlgesinnt sind, wie geglaubt… Nur erwähnen sollte man dies gegenüber den Vorgesetzten nicht, denn sonst wird man ganz schnell als verrückt abgestempelt.

Der Alltag auf E.D.N. III

Was gibt es nun so zu tun auf einem fernen Eisplaneten, von dem Energie gefördert werden soll und der zudem vielleicht sogar bewohnbar für die Menschheit gemacht werden soll? Nun, natürlich allerhand. Ihr erhaltet von den NPCs immer wieder neue Aufträge, die verschiedene Ziele haben: Euer Hauptaugenmerk liegt auf der Platzierung neuer T-Stationen, aus denen die T-Energie gefördert wird. Damit alles läuft, müssen aber auch immer wieder Einrichtungen der NEVEC repariert werden. Des Weiteren wollen die Forscher mehr über die Lebewesen erfahren, sodass ihr an deren DNA kommen müsst, die dann ausgewertet wird. Ihr baut dadurch nach und nach euer Bestiarium auf, das Informationen zu allen Akriden enthält.
Lost_Planet_3_MechObwohl Lost Planet 3 an für sich relativ linear aufgebaut ist, gibt es so Haupt- und Nebenquests, die ihr jederzeit frei verfolgen könnt. Mit den anderen Forschern seid ihr vernetzt, sodass ihr sofort erfahrt, wenn es was Neues gibt. Natürlich könnt ihr eure Arbeit auf E.D.N. III nicht nur zu Fuß und mit euren Händen bzw. Werkzeugen und Waffen bewältigen: Jim Peytons ganzer Stolz ist sein Mech, den er selbst gebaut hat. Ja, richtig gelesen: Lost Planet 3 bietet euch die Möglichkeit, in einem riesigen Kampfroboter Platz zu nehmen, mit dem ihr einerseits große Maschinen repariert, euch andererseits aber auch spektakuläre Kämpfe liefern könnt.
Das Gameplay gestaltet sich so insbesondere in den ersten Stunden durchaus abwechslungsreich, denn es werden immer wieder neue Mechaniken eingeführt, die allesamt gut funktionieren. Wenn ihr etwas repariert, erledigt ihr das, indem ihr die beiden Analog Sticks des DualShock 3 Controllers in die richtige Position bringt. Mit eurem Mech dagegen habt ihr verschiedene Greifarme und Winden, mit denen ihr Dinge anpackt und gerade biegt. Natürlich hat auch Jim Peyton selbst einige Werkzeuge, wie zum Beispiel den Greifhaken, mit dem ihr ganze Schluchten überqueren könnt.
Zentral sind des Weiteren natürlich eure Waffen, denn regelmäßig begegnet ihr bei der Arbeit den Akriden, die ihr besiegen müsst, wollt ihr ihnen nicht selbst zum Opfer fallen. Peytons Standardwaffe ist eine Pistole, die unbegrenzt Munition liefert, weitere Waffen könnt ihr nach und nach mit der gesammelten T-Energie, die auch als Währung gilt, freischalten, wie zum Beispiel eine Schrotflinte oder ein Jagdgewehr, die nach und nach auch mit Updates versehen werden können. Zudem gibt es für jede Waffe Spezialmunition, am wichtigsten ist hiervon der DNA-Marker für eure Pistole, denn er sammelt die DNA der verschiedenen Akriden, wodurch euer Bestiarium erweitert wird und ihr immer wieder Belohnungen für die Nebenmissionen erhaltet.
Lost_Planet_3_Akriden2Ebenso wie für die Waffen könnt ihr auch euren Mech upgraden, beispielsweise seine Verteidigung erhöhen oder ihm zusätzliche Angriffskraft geben. Die Mech-Upgrades werden aber nicht mit T-Energie, sondern mit Spezialkomponenten bezahlt, die ihr immer wieder in der Spielwelt findet. Überhaupt solltet ihr diese immer gut untersuchen, denn es sind öfter Text- und Audiologs versteckt, die euch etwas über die Hintergrundgeschichte und die NEVEC verraten. Und ganz nebenbei winken natürlich auch Trophäen, wenn ihr alle findet.
Lost Planet 3 bietet so viele verschiedene Gameplayelemente und lädt trotz seines linearen Aufbaus immer wieder zum selbstständigen Erkunden und Handeln ein. Die Entwickler haben sich offenkundig sowohl bei der Steuerung von Jim als auch bei der des Mechs viel Mühe gegeben und haben es erfolgreich geschafft, leichte Zugänglichkeit und Anspruch zu kombinieren, denn insbesondere bei eurem Mech merkt ihr an einigen Stellen, dass ihr in einem riesigen Koloss sitzt, bei dem genau manövriert werden muss. Lediglich das Deckungssystem mag manchmal nicht so recht funktionieren, denn nicht alles, was Jim als Deckung dienen könnte, wird von ihm tatsächlich benutzt.

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Lost Planet 3

Packshot
Release Datum 30.08.2013
Genre 3rd Person Shooter
Publisher Capcom
Entwickler Spark Unlimited
Altersfreigabe TBA
Move Support Nein
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2 Kommentare zu “Lost Planet 3 – Review


	
  1.  Avatar

    Also meiner Meinung nach sollte das Game noch einen Negative Punkt haben :D

    Weil so viel ich weiß hat das Game ja kein Coop mehr und das find ich höchst schade!!!

  2.  Avatar

    Hm, habe bis dato schlechteres gelesen, von 5,5 bis 8,0 war alles dabei.
    Solange es nicht an den ersten Teil heranreicht, habe ich kein Interesse^^