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Contrast – Der Test in den Schatten der PS4

Informationen gepostet von Meykota | Samstag 30. November 2013 um 20:11 Uhr

Compulsion Games dürfte für viele eher ein unbekannter Name sein, verzeichnet das Entwicklerteam schließlich auch noch keine großartigen Titel. Doch, was nicht ist, kann ja bekanntlich noch werden, und so brachte uns das unbekannte Studio einen Launchtitel in das PSN, der einiges zu versprechen schien. Contrast ist ein Titel, der uns die Geschichte von Dorothy und ihrer Freundin Dawn näherbringt. Eine Geschichte, die uns in eine Welt zwischen Licht und Schatten und jeglicher Vorstellungskraft entführt. Vorhang auf für Contrast! Ob sich die Eintrittskarte für diese Vorstellung lohnt, verraten wir euch.

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Am Anfang war das Licht…

Beginnen wir unseren Test zum PS4-Launchtitel Contrast am besten mit dem Besten am gesamten Spiel: Der Story! Diese ist sehr gut gehalten und wirft doch die eine oder andere Frage auf, wie genau sich denn nun alles verhält. Man beginnt im ersten Akt, bei dem sich das Mädchen Didi und ihre vermutlich unsichtbare Freundin Dawn aus dem Haus schleichen. Während Didi und Dawn jedoch wie richtige Figuren dargestellt sind, scheinen die Eltern des kleinen Mädchen lediglich Schatten zu sein. Haben wir es hier mit den Erinnerungen des Mädchen zu tun oder spielt sich doch alles wirklich so ab und wir befinden uns in einer anderen Welt? Ganz geklärt wird das die gesamte Geschichte über nicht, doch finden sich immer wieder Hinweise, denn die Story in Contrast wird nicht nur erzählt. Compulsion Games möchte beim Storytelling bei den ganz großen PSN-Titeln wie Journey, flOw oder flower mitspielen, die allesamt davon lebten, dass eine Geschichte nicht erzählt wird, sie aber dennoch vorhanden und mit einigen Gedankengängen auch kombinierbar ist. Doch letztendlich entsteht ein großes Ganzes nur dann, wenn man jedes Puzzleteil hat.
Didis Mutter ist eine berühmte Sängerin namens Kat, zu deren Auftritt wir uns gleich zu Beginn bewegen sollen. Das ist recht leicht und offenbart uns schon einen ersten Teil der Geschichte, denn offensichtlich gibt es einige Probleme zwischen Kat und ihrem Mann Johnny Fenrir (Ja, man hat hier scheinbar nicht ohne Grund diesen Namen gewählt, denn Johnny lässt sich lieber mit zwielichtigen Gestalten ein, statt einer anständigen Arbeit nachzugehen). Während sich jedoch die Tiefen der Geschichte in einer Schattenwelt abspielen, werfen wir einmal einen Blick auf die Welt, die sich uns in Contrast bietet.

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Schattenwelt oder Realität?

Contrast ist an die Noir-Filme aus den 20er Jahren angelehnt, das bedeutet, dass die Farben eher dunkler gewählt sind, jedoch verschiedene Highlights wie beispielsweise grüne leuchtende Kerzen auf den Tischen zu sehen sind. Das ist unglaublich gut umgesetzt worden und zieht sich auch kontinuierlich durch das gesamte Spiel. Doch nicht nur dieser Stil wird beibehalten: Da Didis Mutter eine berühmte Sängerin ist und auch ein Illusionist eine besondere Rolle im Laufe der Geschichte spielt, finden sich auch hier und da verschiedene Plakate an den Wänden, die von der nächsten Show künden. Das macht die ganze Geschichte greifbarer und lebendig, sie ist allgegenwärtig und wird von der Beliebigkeit, die das Ausreißen eines kleinen Mädchens mit sich bringt, zu einer beständigen und schwerwiegenden Thematik.
Allerdings fragt man sich mit jeder Sekunde: Wer ist Dawn? Wo befinden wir uns eigentlich? Und wo sind all die Menschen? Denn obwohl die Welt von Contrast unglaublich greifbar wirkt, stößt man doch hin und wieder auf ziemlich schräge Abgründe, in denen sich die Welt verzerrt darstellt. Diese sollen wohl die Levelbegrenzungen darstellen – und noch weitaus mehr, doch zu Beginn wird man vor diese unlösbaren Fragen gestellt. Am seltsamsten ist jedoch wirklich die Tatsache, dass man auf keine anderen Figuren stößt, die wie Dawn oder Didi sind, die einzigen Menschen, denen man begegnet, befinden sich als Schattenfiguren an den Wänden. Merkwürdig ist das schon, zudem wird einem als Spieler nichts erklärt. Man muss sich die Geschichte zum größten Teil alleine zusammenreimen, doch das geht recht gut. Ob man am Ende jedoch richtig liegt mit seiner Vermutung wird einem nicht verraten.Contrast_Note_PSinside_Review
Und wenn wir einmal bei den guten Dingen des Spiels sind, der Sound kann sich auch wirklich sehen, bzw. hören lassen. Während andere Titel sowohl auf der PlayStation 3 als auch auf der PlayStation 4 mit schlechten Synchronstimmen und noch schlechteren Abmischungen zu kämpfen haben, passt in Contrast alles wie die Faust aufs Auge. Der Ton ist perfekt abgemischt, nie sind die Stimmen zu leise und die anderen Geräusche zu laut oder unstimmig. Die musikalische Untermalung passt zum Stil der 50er Jahre und lässt uns an eine längst vergangene Zeit denken. Das hört sich nun alles ziemlich gut an und erklärt unsere Wertung nicht im Geringsten, doch die größten Schwächen weist Contrast im Gameplay und der Grafik auf.

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Contrast

Packshot
Release Datum 22.11.2013
Genre Jump'n'Run
Publisher Focus Home Interactive
Entwickler Compulsion Games
Altersfreigabe USK 12
Move Support Nein
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2 Kommentare zu “Contrast – Der Test in den Schatten der PS4


	
  1.  Avatar

    Kann mich eurem Test anschließen.
    Es ist einfach nicht ganz fertig und wenn ich etwas zahlen hätt müssen, hätt ich es mir nicht geholt.

  2.  Avatar

    Schwächen hat es auf jeden fall aber es macht Laune Irgendwie……….Ich denke die Entwickler sind damit auch nicht mit zufrieden. Ich Denke wenn DriveClub drin gewesen wäre würde bei diesen Spiel noch an die Feinjustierung Schraube gedreht…..

    Es ist Kurz und sehr Nett anzusehen.

    Ich muß sagen ich Liebe das Game weiß nicht warum, ausprobiert und Bhäm es hat mich bekommen dieser Flair macht Lust auf mehr…………..